Misophonie Meilenstein-Zeitleiste
Special thanks to Cris Edwards and Dr. Zachary Rosenthal for their feedback and suggestions.
For links to some of the latest research, check the soQuiet Misophonie Forschungsseite, die eine fortlaufende Liste veröffentlichter Forschungen führt, die in umgekehrter chronologischer Reihenfolge geordnet und in Disziplinen unterteilt sind.
Um sich für eine Mailingliste anzumelden und Updates zu Misophonie-Veranstaltungen und Ressourcen zu erhalten, besuchen Sie die soQuiet homepage.
Text, der im Bild der Zeitlinie enthalten ist:
Misophonie ist kein neues Phänomen: Menschen lebten schon lange mit Misophonie, bevor sie einen Namen hatte. Glücklicherweise haben sich Forschungs- und Interessenvertretungsbemühungen in den letzten Jahrzehnten dramatisch verstärkt.
2001 - The term “misophonia”—literally “hatred of sound”—was coined by Dr. Pawel J. Jastreboff and Dr. Margaret M. Jastreboff, though, as it does not accurately represent the symptoms, it was not the only name proposed for the disorder.
2008 - The Duke Sensory Processing and Emotion Regulation Program was founded, which would later become the Duke Center for Misophonia and Emotion Regulation (CMER) in 2019. CMER supports misophonia research and education initiatives.
2011 – Der Artikel "When a Chomp or a Slurp Is a Trigger for Outrage" von Joyce Cohen wurde in der New York Times veröffentlicht und verbreitete das Bewusstsein für Misophonie bei vielen Menschen und gab den Betroffenen eine Möglichkeit, ihre Symptome in den Kontext zu setzen.
2013 – Die Misophonia Association veranstaltete ihre erste jährliche Misophonia Convention, ein Programm, das Forscher, medizinisches Fachpersonal, Menschen mit Misophonie und ihre Familien zusammenbringt. Die ersten peer-reviewten Studien zur Misophonie wurden veröffentlicht.
2017 – "The Brain Basis for Misophonia", eine Studie von Dr. Sukhbinder Kumar und Kollegen der Newcastle University, ergab, dass Menschen mit Misophonie eine abnormale Funktion des vorderen Insularkortex aufwiesen, was die Misophonie als eigenständige Störung weiter bestätigt.
2019 – soQuiet wurde gegründet – allerdings keine 501(c)(3)-gemeinnützige Organisation bis 2021 – und bot kostenlose Veranstaltungen und Ressourcen für Menschen und Familien an, deren Leben von Misophonie betroffen ist. Der Misophonia Research Fund wurde ebenfalls gegründet und hat seitdem über 10 Millionen Dollar an Fördermitteln bereitgestellt.
2020 - The Misophonia Podcast, moderiert von Adeel Ahmad, veröffentlichte die erste Folge von mittlerweile mehr als 200 Ausgaben. In der ersten randomisierten kontrollierten Studie zur Behandlung fanden Jager et al., dass die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) sowohl kurzfristige als auch langfristige Wirksamkeit hatte.
2022 – Im selben Jahr, in dem die Misophonie-Sektion der Zeitschrift Frontiers in Neuroscience gegründet wurde, wurde "The Consensus Definition for Misophonia: A Delphi Study" veröffentlicht, was kohärentere Forschung und klinische Gespräche über Misophonie ermöglichte.
2023 - Sounds like Misophonia: How to Stop Small Noises from Causing Extreme Reactions von Dr. Jane Gregory und Adeel Ahmad wurde das erste Buch über Misophonie, das von einem großen Verlag veröffentlicht wurde.
2024 – Über 950 Menschen nahmen an der zweiten jährlichen Veranstaltung "Conversations About Research for Everyone" (CARE) von soQuiet teil, was sie zur bisher meistbesuchten Advocacy-Veranstaltung für Misophonie macht.
Mit wachsendem Bewusstsein und wachsender Forschung wird das Leben mit Misophonie leichter. Seien Sie sich bewusst, dass Ihre Beteiligung, sei es nur als Zuschauer dieser Grafik oder als Person mit gelebter Erfahrung, zu einer solchen Veränderung beiträgt.

